Kaufpreis - Minirocker

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  Kaufpreis von Welpen
Eine verantwortungs-und liebevolle Hundezucht erfordert einen hohen finanziellen und zeitintensiven Einsatz. 
Wir möchten Ihnen hier gerne einmal darlegen warum man bei einem seriösen VDH -Züchter keine Welpen zum "Schnäppchenpreis" bekommen kann.
Bei uns ist jeder Welpe einzigartig, wird geliebt, gekuschelt, fast stubenrein abgegeben, nur mit dem Besten vom Besten und hochwertigstem Futter aufgezogen um Allergien zu vermeiden. Bei mir gibt es nicht die günstigsten Cavalierwelpen, aber Sie können sich sicher sein, daß Ihr Welpe aus den besten familiären Verhältnissen kommt und nur Gutes bei der Aufzucht erlebt hat. Sie bekommen nicht nur Ihren Welpen, sondern eine lebenslange "Mitgliedschaft" in unserer fröhlichen Cavaliergemeinde mit Whattsappgruppe, Facebookfreundschaften, Spielgefährten in Ihrer Nähe, Cavaliertreffen im Sommer & Betreuung und Beratung in allen Lebenslagen (ja, auch in schlechten Zeiten). 

Bevor überhaupt gezüchtet werden darf sind nicht unerhebliche Vorleistungen zu erbringen:
  • Mitgliedsbeitrag im Zuchtverband
  • Zwingerabnahme durch den Verein (mind. 2 Zuchtwarte kommen um die Zuchtstätte zu genehmigen: Unterbringung und Pflegezustand unserer Cavaliere, Platzverhältnisse, Hygiene, Wissensstand des Züchters)
  • Genehmigung der Zucht durch das Kreisveterinäramt
  • die Beantragung eines Zwingernamens
  • Den Besuch von Züchterschulungen, um immer auf dem aktuellen Stand der Zucht zu sein (Vorschrift)
  • den Kaufpreis der Zuchttiere
  • Die Aufzucht der Zuchttiere bis zur ersten Zuchtverwendung: Die Cavalierdamen frühestens mit 18 Monaten, die Rüden frühestens mit 15 Monaten
  • Tierarztkosten: Impfungen, Entwurmungen, evtl. Erkrankungen oder Unfälle usw. (da kommen in einem Jahr schnell einige tausend Euro zusammen)
  • Vorgeschriebene Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere
  • Zuchttauglichkeitsprüfung im Rahmen einer kostenpflichtigen Zuchtschau + Fahrtkosten,  Übernachtung & Verpflegung
  • Deckgebühren (ab 500 €, nach oben sind keine Grenzen gesetzt) + hohe Fahrtkosten zum geeigneten Deckrüden, Übernachtungs- und Verpflegungskosten während des Deckens (man deckt meist zweimal mit einem Tag Pause, das sind 2 Übernachtungen).
  • Vorheriger Progesterontest
  • hochwertiges Hundefutter (B.A.R.F.) & Zusätze 
  • Hundekissen, Hundekörbe, Hundespielzeug, Hundeshampoo
  • Anschaffung von Ersatz für zerfressene Möbel, Teppiche und Tapeten, ...
  • Telefongebühren, Inserate, Porto
  • Strom, Wasser, Heizung , Grundsteuer
  • und so weiter ...
Wenn dann nach Erfüllung aller Bestimmungen der erste Wurf gefallen ist:
  • Die Geburt und Aufzucht der Welpen (der enorme Zeitaufwand um die Welpen bestens zu prägen ist gar nicht aufzurechnen)
  • Tierarztkosten wenn beim Werfen Probleme auftreten
  • Hygieneartikel für Geburt & Aufzucht
  • Laborkosten, wenn ein Welpe oder sogar ein ganzer Wurf nicht überlebt (wir wollen sehr genau wissen, was genau passiert ist um die Zucht dementsprechend zu verbessern)
  • Tierklinikkosten (es kann auch passieren, das ein Wurf oder die Mutterhündin erkrankt und in die Tierklinik muss)
  • Die besondere Ernährung der Mutterhündin und der Welpen, Welpenmilch
  • Die Kosten für Entwurmung, Impfungen, Gesundheitsuntersuchungen, Chippen
  • Die Wurfabnahme
  • Die Ahnentafeln
  • die Infomappen
  • die Welpenkoffer
  • lebenslange kostenlose Beratung
  • jährliche Cavaliertreffen mit Bewirtung
  • und so weiter ...

Und nicht zuletzt:
Alte Cavaliere, die nicht mehr in der Zucht sind, wollen auch versorgt sein.  Hündinnen müssen im Alter von spätestens 8 Jahren aus der Zucht genommen werden und erreichen ein durchschnittliches Alter von  bis zu 14 Jahren. Auch diese Tiere müssen gefüttert und tierärztlich versorgt werden. Unsere Cavaliere bleiben bei uns in der Familie. Als verantwortungsvolle Züchterin gehen meine Hündinnen schon vor 8 J. aus der Zucht; je nachdem wie viele Welpen gekommen sind.

Wozu braucht ein Familienhund überhaupt Papiere?
Eine Ahnentafel ist die Geburtsurkunde des Hundes und gehört untrennbar dazu. 
Es ist immer Vorsicht geboten, wenn ein Hund mit Ahnentafel angeboten wird und beim Verzicht auf die Ahnentafel der Hund billiger abgegeben wird. Das sind unseriöse Methoden. Kein Züchter im VDH darf dies tun. Der Verzicht auf die Ahnentafel öffnet Tür und Tor für skrupellose Hundevermehrer und Hundehändler, deren billige Rassehundewelpen aus Qualzucht stammen. Deshalb sollte jeder Cavalierkäufer Wert auf eine Ahnentafel des VDH legen. Diese bestätigt, dass sein Hund aus einer streng kontrollierten Zucht stammt. 

Was bedeutet Züchterethik?
Hundezucht bedeutet die Verantwortung für die Nachzucht gesunder, wesensfester und sozial verträglicher Hunde. Eine erfolgreiche Zucht, im Sinne der Rasse, erfordert die sorgfältige Auswahl der miteinander zu verpaarenden Hunde. Es geht nicht darum, eine Hündin von einem Rüden decken zu lassen, um dann die Welpen mit Gewinn zu verkaufen. Ein seriöser Hundezüchter züchtet, um die Qualität einer Rasse zu erhalten und zu verbessern. Er ist Mitglied in einem zuchtbuchführenden Verein, der seine Zucht kontrolliert, beurteilt und seinen Welpen eine anerkannte Ahnentafel ausstellt.
Einen guten Züchter zeichnet vor allem die Liebe zum Haustier Hund aus. Er lebt mit seinen Hunden zusammen, weiß um ihre Bedürfnisse, um die Grundlagen einer sachgemäßen Haltung, Aufzucht, die Erziehung und Sozialisation seiner Nachzucht. Durch seine Erfahrung sind ihm auch gesundheitliche Probleme, Vorsorgemaßnahmen und Erste-Hilfe-Maßnahmen geläufig und er ist die erste Anlaufstelle für den Welpenkäufer, wenn dieser Probleme mit dem neuen Hausgenossen hat.
Vor allem sollte es einem guten Züchter darum gehen, den richtigen Käufer für seine Welpen zu finden - den Hundeinteressenten vor dem Kauf ordentlich zu beraten, zu prüfen, ob der Käufer auch bestimmte Voraussetzungen zum Halten eines Cavalier erfüllen kann und dem frisch gebackenen Hundekäufer auch später noch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sollte sich ein Fehlkauf herausstellen, ist er moralisch verpflichtet, den Welpen zurückzunehmen oder einen geeigneten Platz für ihn zu finden. In erster Linie bedeutet Züchterethik, dass mit dem Verkauf des Hundwelpen nicht die Verantwortung des Züchters für diesen endet.
Damit ein Hundezüchter diesen Anforderungen gerecht werden kann, braucht er viel Zeit, Platz und gewisse finanzielle Voraussetzungen. Er sollte nur so viele Hunde halten wie er betreuen, pflegen, beschäftigen und in den Tagesablauf seiner Familie mit einbeziehen kann. Dazu gehören auch ältere und kranke Hunde, die bis auf einige Ausnahmefälle im Züchterhaushalt verbleiben.
Erfolg einer Hunderasse muss über dem persönlichen Erfolg stehen. Seriöse Zucht bedeutet unter dem Gesichtspunkt der Genetik, die Gesunderhaltung und Funktionalität einer Rasse zu erhalten und zu verbessern.

Kostendeckung
Der Kaufpreis unserer Cavalierwelpen liegt bei unseren hohen Grundanforderungen der Zucht, meiner hohen Qualität der Versorgung und peniblen Hygiene der Aufzucht zwischen 1.600 €.-2.000€ 
Ein "Züchter mit Herz" ist nicht auf viel Gewinn aus. Aber ich muss meine Cavaliere ernähren und für den Unterhalt aufkommen. Und die wenigsten "Züchter mit Herz und Seele" sind Millionäre. Es muss sich über die Jahre halbwegs die Waage halten, sonst ist man irgendwann gezwungen die Zucht aufzugeben. Und im nächsten Kapitel sehen Sie, daß es um jeden seriösen Züchter schade ist, der Aufgrund von "Schnäppchenjägern" die Zucht aufgeben muss. Der Slogan "Geiz ist geil" ist beim Erwerb eines Lebewesens, was uns viele Jahre begleitet nicht angebracht.

Und nun die andere Seite der Medaille: Der Welpe zum "Schnäppchenpreis" Merke: Nur wer billig "produziert" kann auch billig verkaufen!
Hunde zum "Schnäppchenpreis" besitzen nur selten Papiere eines anerkannten Zuchtverbandes. Die Welpen stammen meist von Hinterhof-Vermehrern oder aus illegalen Auslands-Importen.
Es wurde bei der Verpaarung der Elterntiere keinerlei Wert auf Gesundheit, Wesensfestigkeit, Sozialisation und andere züchterische Aspekte gelegt.
Die Welpen werden in der Regel schon im Alter von 4-6 Wochen von der Mutter getrennt (bis dahin säugt die Hündin die Welpen - es darf ja nichts kosten). Im VDH ist eine Abgabe der Welpen vor 10 Wochen verboten! Die Mutterhündinnen werden in katastrophalen hygienischen Umständen gehalten, oft in Schweineställen oder Kellerlöchern, verdreckt bis unter die Decke. Diese armen Kreaturen sehen nie das Tageslicht, haben keinerlei Kontakt zum Menschen und fristen ihr trauriges Dasein als Wurfmaschine.
Diese Hündinnen werden viel zu früh (schon ab der ersten Hitze – im Alter zwischen 6 und 12 Monaten) und mindestens bei jeder Läufigkeit gedeckt (mind. zweimal im Jahr!) bis sie total ausgelaugt jämmerlich „krepieren“. Oft sind solche Hündinnen dann schon weit über 10 Jahre alt (und älter, es gibt bei Tieren kein Klimakterium). Ist die Hündin zäh und produziert noch im hohen Alter Welpen wird sie solange weiter benutzt, bis sich die Sache von alleine erledigt hat. Kann sie keine Welpen mehr bekommen und lebt trotzdem noch wird sie ganz einfach "entsorgt".
Die Welpen werden weder entwurmt noch geimpft (das kostet ja alles Geld und würde den Gewinn schmälern). Impfausweise und Papiere werden gefälscht (man muss den Leuten ja vorgaukeln, sie hätten einen ordentlich gezüchteten Welpen erworben). Die Welpen haben, genau wie die Mutterhündin, keinen Kontakt zu Menschen, sind nicht sozialisiert und können, wenn es sich um große Rassen handelt, sogar zu einer Gefahr für ihr Umfeld werden! Diese Welpen sind ganz arme Kreaturen, seelische Krüppel und diese psychischen Schäden sind nicht mehr zu beheben, man kann sie nur mit viel Geduld und viel Glück abschwächen (sofern diese Welpen die ersten Wochen überhaupt überleben). Meist sind so stark verwurmt und/oder schwer krank dass sie beim Käufer oft in kurzer Zeit bzw. in den ersten Lebensmonaten sterben (meist hat man hohe Tierarztkosten durch Behandlungen und Operationen, man versucht ja das Leben des kleinen Würmchens irgendwie zu retten, aber leider oft vergebens). Viele Welpen haben vererbte Defekte wie schwerste HD, Augenerkrankungen, Herzerkrankungen, Epilepsie usw. Der Kauf eines Welpen zum Dumping-Preis kommt den Welpenkäufer oft teuer zu stehen. Oft sind die Kosten so hoch dass man sich 3 ordentlich gezüchtete Hunde dafür hätte leisten können.
Aber das Alles ist von diesen "Züchtern" durchaus beabsichtigt: Der frühe Tod der Welpen beschert diesen skrupellosen Geschäftemachern einen gleich bleibend guten Absatz. 
Die einzigen, die von den Welpen zum "Schnäppchenpreis" profitieren sind die "Züchter" und Hundehändler, die bei geringsten Kosten einen enormen Gewinn auf Kosten der Hunde und der Welpenkäufer erzielen.  Nun haben Sie viel über "Züchter" und Züchter erfahren und etwas mehr Klarheit darüber erhalten, was die Gründe für die großen Preisunterschiede sind.

Also: Schauen Sie sich Ihren Züchter genau an und kaufen Sie nie aus Mitleid einen Welpen. Darauf bauen diese skrupellosen Zeitgenossen und das beschert denen diese hohen Gewinne - es ist leider ein wirklich lohnendes Geschäft. Nur wenn diese Welpen nicht mehr gekauft werden und kein Gewinn mehr damit zu erzielen ist können diese Grausamkeiten ein Ende finden.


 
 
 
 
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